Oha, es war Samstag und ich bekam Post von der GEZ: „Wir prüfen derzeit den gewerblichen und freiberuflichen Kunden-Bestand“. Naja, wann prüfen die Leute dort nicht, wo sie noch Kohle herbekommen?

Ich war jedenfalls erst einmal schockiert. Noch mehr zahlen? Wozu? Dafür, dass ich mich bei der Arbeit im Bürozimmer von Musik mal berieseln lasse? Aber ich nutze den PC doch auch für andere, private Dinge. Wo endet privat und wo fängt beruflich an? Ich zahle jedenfalls für die ganze Wohnung ganz brav die GEZ-Gebühren. Also bei Google mal danach gefragt, ob die GEZ mit der Anfrage richtig liegt. Dazu habe ich ein Gerichts-Urteil gefunden: klick. Da war ich erst einmal für das Restwochenende beruhigt.

Formulare ausfüllen ist auch nicht so mein Ding. Also versuche ich dort anzurufen. Oh nein, es ist eine 0180er Nummer. Mein DSL-Anbieter O2 nutzt aber die Internettelefonie: „Von Ihrem Anschluss aus ist diese Rufnummer nicht zu erreichen“. Ich bin aber ein Sparfuchs und möchte mein Handy dafür nicht nutzen. Das ist ja noch teurer. Der Herr in der Kundenhotline von O2 gab mir aber den Tip, doch einmal nach einer alternativen Rufnummer zu googlen. Ja, es gibt sie und ich komme durch. Die alternative Festnetznummer von der GEZ ist 0221/50612632. Wie genial!

Der Dame am Telefon habe ich dann erklärt, dass ich ein williger Zahler bin und meine Kundennummer angegeben. Das Urteil scheint dort auch bekannt zu sein. Mein Aktenzeichen wurde gestrichen.

Ich bin beruhigt!

Übrigens funktioniert die GEZ Homepage totel mies mit dem Google Chrome Browser. Da sollten sie sicher mal nachbessern. Aber so oft möchte ich die Seite ja nicht nutzen… 😀

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