Kostenloser, gut lesbarer Schrift-Font für Website & Print vom Braille-Institut ab jetzt hier auf dem Naturjung-Blog die neue Hausschrift

Aktualisiert 16. Februar 2021

Eine Schriftart sollte gut lesbar sein. Und Menschen mit Sehbehinderung können oftmals nur schwierig lesen. Da sollte man ihnen etwas entgegenkommen und eine Schriftart verwenden, die besser lesbar ist.

Wenn ein Font für sehbehinderte Menschen gut ist, kann er für einen Blog auch nicht schlecht sein, so dachte ich.

Der Atkinson Hyperlegible Font ist so ein besonderer Font, eine Schriftart, die man kostenlos herunterladen kann und für seine Schriftstücke und Websites verwenden kann. Im Download-Ordner ist alles vorhanden, was man benötigt!

Der Font-Designer Robert Atkinson hat diese beeindruckende Schriftart gestaltet. Ich bin über einen Artikel im Onlinemagazin t3n auf diesen Font gekommen und meine Begeisterung war sofort entflammt. Im verlinkten Artikel bei t3n bekommt man noch einige Hintergrundinformationen zum Atkinson Hyperlegible Font bei Dezeen. Ganz am Fuß des Artikels werden noch andere großartige und einzigartige Schriftarten mit speziellen Verwendungszwecken verlinkt. Wie z.B. der Font mit dem Namen Sans Forgetica, der aus clever positionierten Teilen besteht und trotzdem (einigermaßen) gut lesbar ist, aber leider nicht kommerziell benutzt werden kann.

Font-Lizenzen / Nutzungsrechte überprüfen!

Übrigens sollte man die Nutzungsrechte von Schriftarten / Fonts unbedingt prüfen! Das mag für viele Anwender nicht so geläufig sein. Aber auch Schriftarten unterliegen einem Copyright – ebenso wie Bilder. In den seriösen Quellen findet man bei Schriftarten Lizenzen und Nutzungsrechte, die nähere Informationen dazu bringen. Findet man diese nicht, kann man immer noch eine Recherche bei der guten Tante Google über den Font-Namen anstellen.

Atkinson Hyperlegible Kostenloser Font / Schriftart für Fehlsichtige

Atkinson Hyperlegible Kostenloser Font / Schriftart für Fehlsichtige

Dieses Schaubild habe ich übrigens selbst erstellt: Es ist ein Foto, das ich mit dem Nikon-Objektiv FX AF-S 50mm 1.8 an der Elbe in Hamburg aufgenommen habe. Fokussiert wurde auf ein Teil in der Stahlmauer. Dann habe ich in Photoshop eine Schrift darüber gelegt und diese weichgezeichnet. Dabei ist mir zwar ein Fehler passiert mit scharfen Kanten. Allerdings fand ich es sehr passend diese Fehler so zu lassen wie sie sind, denn dass passt meiner Meinung nach zur Fehlsichtigkeit.

Eine Schriftart sollte man schnell erfassen können und sie sollte gewöhnlich sein

Wenn man eine Schrift auf einer Website verwendet, dann sollte man diese als Leser schnell und einfach erfassen und lesen können. Modische Schriftarten mit extremen Besonderheiten sollte man nicht unbedingt verwenden, auch wenn man sie noch so toll findet. Viele Schriften erfüllen mittlerweile diese Kriterien. Und durch den Einsatz von @font-face und Google-Fonts etc., also dem Einbinden von Font-Dateien in eine Internetseite, kann man über die eigene Website seine bevorzugte Schriftart wunderbar verwenden und seine Individualität unterstreichen. Wie das geht, kann manchmal etwas komplizierter sein, wenn man die DSVGO komplett beachten möchte. Es lohnt sich am Ende aber. Die Standardschriften in den Computersystemen wie Arial oder Courier verwendet man schon lange ungern.

Der Atkinson Hyperlegible Font ist ab sofort hier die neue Schriftart

Mich hat der Atkinson Hyperlegible Font so sehr mit seiner Lesbarkeit begeistert, dass ich mir die Zeit genommen habe auf diesen Font komplett zu wechseln. Also außer bei meinem Logo setze ich die Schriftart komplett ein – beim Fließtext, den Überschriften und bei der Navigation, ebenso bei den beschrifteten Social-Media-Bildern. Vorher hatte ich auf den Font Poppins gesetzt, der ebenso bei Google kostenlos zur Verfügung steht und mich mit seiner Klarheit der Schrift begeistert hat – allerdings hat mich die kursive Schrift nicht gerade vom Hocker gehauen.

Kleiner Vergleich zwischen Poppins und Atkinson Hyperlegible

Diese Bilder erstelle und verwende ich für die Darstellung des Social-Media-Bildes im Metatag der Website (beschreibe ich demnächst in einem Blogartikel). Links ist noch der Font Poppins Bold eingesetzt, rechts dann schon Atkinson Hyperlegible für diesen Artikel:

Mit diesem leichten Retro-Charakter und der unkomplizierten Lesbarkeit ist dem Ersteller vom Atkinson Hyperlegible Font ein großer Wurf gelungen, die 0 ist eventuell etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber auch die Aufmerksamkeit erhöhen.

👉🏻 Ich hoffe dir als Leser gefällt der neue Font auch!? 🤔 Schreib mir doch gerne einen Kommentar unten.👇🏻

Links

Hinweis: Markennamen und Links werden in diesem Artikel verwendet ohne dass ich dafür bezahlt werde. Sie dienen der Verdeutlichung von Informationen. Diese tolle Gepflogenheit aus den Urzeiten des Internets möchte ich nicht missen.

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